Die Risk-Cascade verbindet die Risikoanalyse auf Systemebene mit der Detailanalyse einzelner Baugruppen. Sie bewerten Ihre Subsysteme einmal in der System-FMEA (1-08), lösen die Kaskade aus – und die Plattform legt für jedes kritische Subsystem automatisch eine eigene Design-FMEA (2-01) als Aufgabe an. Sind alle bearbeitet, fließt das jeweils höchste Restrisiko automatisch in Ihre System-FMEA zurück.
Der Browser stößt die Kaskade nur an – die Verteilung auf die einzelnen Design-FMEAs und der Rückfluss laufen im Hintergrund automatisch.
Vier Voraussetzungen, damit die Kaskade sauber läuft:
Legen Sie Ihre System-FMEA an und gliedern Sie das System in Subsysteme. Erfassen Sie die Risiken und ordnen Sie jeden Eintrag einem Subsystem zu – mit Bewertung von Bedeutung, Auftreten und Entdeckung. Daraus ergibt sich die Aktionspriorität (AP).
Öffnen Sie den Risk-Cascade-Dialog („Kaskade starten"). Er listet Ihre Subsysteme und wählt die kritischen automatisch vor – erkennbar an einem Risiko-Eintrag mit hoher Aktionspriorität. Die Auswahl können Sie anpassen.
Bestätigen Sie mit „Kaskade starten". Eine kurze Rückmeldung bestätigt, wie viele Design-FMEAs erzeugt wurden.
Für jedes gewählte Subsystem entsteht eine eigene Design-FMEA, vorbereitet mit dem Kontext aus Ihrer System-FMEA, sowie je eine Aufgabe mit dem Titel „DFMEA <Subsystem>", zugewiesen an das Qualitätsteam.
Warum werden manche Subsysteme nicht vorgeschlagen?
Vorausgewählt werden Subsysteme mit einem Risiko-Eintrag hoher Aktionspriorität. Alle anderen können Sie manuell dazuwählen.
Was passiert, wenn ich die Kaskade erneut starte?
Die Kette bleibt dieselbe; der Rollup ist wiederholbar und aktualisiert die Restrisiko-Werte. Jeder Durchlauf wird nachvollziehbar protokolliert.
Muss ich die Design-FMEAs selbst verteilen?
Nein. Die Aufgaben entstehen automatisch und liegen dem zuständigen Team in „Meine Aufgaben" vor.
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